Generalversammlung vom 20. April 2018

25.04.2018


Verwaltungsrat und Bankleitung der Clientis Bank im Thal AG konnten ihren Aktionären an der 133. Generalversammlung in Balsthal für das Jahr 2017 erneut über ein ausserordentlich positives Geschäftsjahr berichten. Der Wachstumstrend bei den Ausleihungen und den Kundengeldern hat sich unvermindert fortgesetzt. Im Gleichschritt mit dem Wachstum legte auch der Geschäftserfolg zu, der erstmals die Grenze von 2 Mio. CHF überstieg. Dieses Ergebnis erlaubt, das Eigenkapital deutlich zu stärken.

Am vergangenen Freitag durfte der Verwaltungsratspräsident Peter Büttler an der 133. Generalversammlung der Clientis Bank im Thal AG gegen 200 Aktionäre begrüssen. Mit den einleitenden Worten ging er auf die Veränderung der Bankleitung, die regionale Konjunkturentwicklung sowie das tiefe Zinsniveau ein. Des Weiteren beleuchtete er die stetig zunehmenden regulatorischen Anforderungen an ein Bankinstitut. Mit dem gezielten Ausbau der Dienstleistungen rund um die Digitalisierung im Clientis-Verbund werden zukünftig moderne Lösungen für die Kunden der Clientis Bank im Thal AG bereit stehen.

Verwaltungsratspräsident Peter Büttler stellte den Aktionären den neuen Bankleiter Roger Hochuli vor, welcher seit 1. Oktober 2017 im Amt ist.

Dieser durfte ein sehr erfolgreiches und positives Geschäftsjahr vorstellen. Das lokal tätige und in der Region stark verankerte Institut konnte sich weiterhin sehr erfolgreich behaupten. Die Bilanzsumme nahm um 0.40% zu. Diese eher tiefe Zunahme ist bewusst durch die Reduktion der flüssigen Mittel und Banken entstanden, da man so Belastungen von Negativzinsen vermeiden will. Die Kundenausleihungen sowie die Kundengelder konnten mit einem Plus von 3.2% resp. 1.9% gesteigert werden. Trotz der ansehnlichen Wachstumsraten ist man im Kreditgeschäft der eher vorsichtigen Linie treu geblieben und den regionalen Fokus beihalten. Dank dem sehr guten Risikoverlauf sowie der sehr guten Bonität des Kreditportefeuilles konnten nicht mehr notwendige Wertberichtigungen für Ausfallrisiken aufgelöst werden. Der Geschäftserfolg hat zum ersten Mal die 2 Mio. CHF Grenze geknackt und liegt 15% über dem Vorjahreswert. Der soliden Eigenfinanzierung wird eine besondere Beachtung geschenkt. Diesbezüglich befindet sich das Institut in einer komfortablen Situation. Die vorhandenen eigenen Mittel übersteigen das geforderte Mass bei Weitem. Zur Sicherung der zukünftigen erfolgreichen Geschäftstätigkeit wurde ein wesentlicher Teil des Jahreserfolges zur Stärkung der eigenen Mittel verwendet. Der Jahresgewinn beläuft sich auf 522'000 CHF.

Die Traktanden der Generalversammlung konnten durch den VR-Präsidenten ohne Einwände abgehandelt werden. Geschäftsbericht, Jahresrechnung, Entlastung der Organe und Gewinnverwendung wurden einstimmig gutgeheissen.

Im Anschluss an die ordentlichen Traktanden wurden die Mitarbeitenden den Aktionären vorgestellt und deren Leistung mit einem grossen Applaus gewürdigt.

Wie gewohnt wurde den Aktionären ein feines Nachtessen bei gemütlichem Beisammensein serviert. Für die Unterhaltung sorgte Roland Binz mit kabarettistischen Lesungen aus seinen Büchern «alls im Anke» und «Ankebock». Er wurde musikalisch am Schwyzerörgeli von Thomas Aeschbacher begleitet. Die «schärge u halbwägs erlebte Gschichte» entlockten den Anwesenden ein Schmunzeln und viel Beifall.

(Ein Klick auf ein Bild öffnet eine grössere Ansicht in Farbe.)